Jagd hat in Amelinghausen einen hohen Stellenwert. Die reizvolle Landschaft mit ausgedehnten Wäldern und eingestreuten Wirtschaftsflächen, mit Brachen und kleinen Feuchtbiotopen bietet hervorragende Lebensbedingungen für eine Vielzahl wildlebender Tiere.

Dazu kommt die ideale Lage. Rotwild-Kerngebiete im NW (Lübberstedt/Garlstorf), im SO (Süsing) und im SW (Raubkammer) bilden die Voraussetzungen für ständiges Vorkommen von Rotwild in den Revieren Amelinghausens. Dabei hat das Kerngebiet Raubkammer (Truppenübungsplatz) sicherlich die größte Bedeutung.
Das Vorkommen einzelner Wildarten spiegelt sich in den Abschusslisten der Hegegemeinschaft.

Jagd auf Schalenwild unterliegt den Regelarien der Unteren Jagdbehörde. (Abschussplanung). Beim Rotwild werden die Empfehlungen des Hochwildrings Süsing übernommen Bei der Bejagung des Schwarzwildes orientiert man sich am Lüneburger Modell, allerdings mit Zugeständnissen.

Da bei der erforderlichen intensiven Bejagung des Schalenwildes die Jagd auf Niederwild in Amelinghausen von untergeordneter Bedeutung ist, sind die Bemühungen der Amelinghausener Jäger bei der Hege des Niederwildes nicht hoch genug zu bewerten. Speziell die Bejagung des Raubwildes dient dabei ausschließlich der Hege von Rebhuhn und Hase/Kanin, die jagdlich im Hegering so gut wie nicht genutzt werden.

Beitragsarchiv

Archiv

Reviersystem

Zum Reviersystem

Revier