Neuregelungen für die Bejagung von Schwarzwild

Die drohende ASP hat sowohl die Landesregierung wie auch den Landkreis motiviert, diverse Maßnahmen zur Erhöhung der Schwarzwildstrecke zu planen. Dabei stand leider Aktionismus häufig im Mittelpunkt. Gesetzlich geregelt ist bisher deutlich weniger, als viele denken. Was ist geplant? Was ist beschlossen?

Nachtjagd mit künstlichen Lichtquellen ist verboten. Insbesondere ist die Nachtjagd auf Hirsche der Klasse I und II nach wie vor untersagt. Die Bejagung von Rotwild ind der Nacht ist grundsätzlich verboten und bei uns zeitlich befristet mit   Sondergenehmigung erlaubt!

Schalldämpfer sind bei uns noch nicht zugelassen.

Geplant ist eine Sonderprämie in Höhe von 50 euro für jedes Wildschwein, das über dem Schnitt der letzten 3 Jahre erlegt wird. Gültig ab 1.4.2018. Der Vorstand hat diese Zahlen bereits für jedes Revier ermittelt. Wer nicht gemeldet hat, fällt raus.

Geplant ist eine Prämie in Höhe von 25 euro für geprüfte Hunde, die auf Drückjagden eingesetzt werden. Ausgezahlt vom Revierinhaber. Der Betrag wird vom Landkreis erstattet. Notieren Sie sich die Daten der Hundeführer, damit die  Zahlungen ggf später nachgeholt werden können.

Überjagende Hunde müssen weiterhin nicht im angrenzenden Revier geduldet werden. Stimmen Sie sich mit Ihrem Nachbarn ab.

Über due VGH ist eine Unfallversicherung für auf Drückjagden eingesetzte Hund abgeschlossen worden. Ein Merkblatt haben wir auf dieser Seite bereitgestellt.

 

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